Museum zur Geschichte der Zauberkunst

Neue Ausstellungssaison 2017 / 2018

OLYMPUS DIGITAL CAMERAJens-Uwe Günzel hat nun seit 2012 mit diesem besonderen und in dieser Art seltenen kleinen Zaubermuseum bereits sehr viele Besucher begeistern können.

Begeisterte Besucher des Museum, haben bereits mehrfach in der Fachzeitung magie darüber berichtet.

Die aktuelle Ausstellung besticht mit neugezeigten Schätzen aus dem reichen Fundus des Sammlers und Historiker Günzel.
Bereits zur Eröffnung der diesjährigen Saison am 14.10.2017 haben sehr viele interessierte Besucher vom Tag der offenen Tür (sprich Museum) Gebrauch gemacht. Vor allem waren viele Laien unter den interessierten Besuchern an diesem Tag dieser Möglichkeit gefolgt und konnten somit einen Einblick in die Welt der Täuschungskunst erhaschen.

Immer wieder beeindruckt von den Ausstellungsobjekten und den erhaltenen Originalnachlässen einiger bekannter Magier, wurden die Besucher durch exklusive Führungen durch den Inhaber des Zauberarchiv & Museum Jens-Uwe Günzel selbst mit 18552937_1337242632997368_941303167_oGeschichten rund um die Historie der Zauberkunst unterhalten. Für den Ansturm und den somit wartenden Besuchern lief im Foyer des Hauses mehrere alte historische Filmaufnahmen vom Magiern aus der Vergangenheit.  Seit nunmehr 5 Jahren hat in diesem Privatmuseum Jens-Uwe Günzel Platz für viele der einzigartigen und ausgefallenen Objekte seiner Sammlung, um diese hier ständig auszustellen. Doch Jahr für Jahr aufs Neue wechselt die Ausstellung mit zum Teil Themenbezogenen Sonderschauen.

In der aktuellen Ausstellung können historische Zauberrequisiten und Geräte, Original Kostüme und Illusionen und viel mehr Wundervolles aus der Vergangenheit der Zauberkunst & Zauberkünstler besichtigt werden.  Jens-Uwe Günzel ist nicht nur als 20170526_190905Historiker zur Geschichte Zauberkunst sondern auch durch seine vielen historischen Veröffentlichungen bekannt. Er besitzt eines der umfangreichsten Dokumentenarchive in Deutschland und nebenbei seit 2012 auch ein eigenes Privatmuseum.

Ein weiteres Highlight stand am Sonntag den 15. Oktober 2017 für das Museum an!
Ein Stück Geschichte kehrte nach Jahrzehnten zurück in die Hände der Sammlung, die übrigens bereits 1955 als Privatsammlung durch „Zauber-Soltau“ alias Kurt Soltau, dem zauberhaften Großonkel von Günzel zusammengetragen wurde.

Die legendäre „Soltau´sche Fluchtkisten-Illusion“ wurde dem heutigen Zaubermuseum Günzel gestiftet, siehe Foto. Soltau hatte um 1953 eine eigene Trickversion dieser Illusion erfunden. Das Trickprinzip war so ausgeklügelt und raffiniert das selbst Fachleute nicht das Geheimnis finden und erraten konnten. Diese Illusion wurde von Kurt Soltau einst auch für den bekannten BRD Illusionisten Kalanag 1960 gebaut und ausgeliefert. Auch der DDR Magier Wolfgang Scheuer ließ zwei dieser Kisten von Soltau anfertigen. Die im Oktober 2017 überreichte Illusion, ist das Original, welche 1955 erstmals durch Soltau kreiert und seitdem von ihm selbst als Berufsmagier vorgeführt wurde. Auch diese Fluchtkiste ist nun Teil der aktuellen Ausstellung.

Seit dem 14. Oktober 2017 kann nun die wundervolle aktuelle Ausstellung und das zauberhafte Museum, bis einschließlich Ende April 2018 (unter Voranmeldung), besucht werden. Natürlich steht das Museum auch nach der Saison für jeden Interessierten für einen Besuch offen.

Wer einmal selbst das Wundervolle Museum zur Geschichte der Zauberkunst besuchen möchte, kann sich hier Vorabinformieren und ggbfs. Anmelden.

www.archiv-doku-zauberkunst.jimdo.com

Foto: Übergabe der Fluchtkisten Illusion von Kurt Soltau, durch den bisherigen Besitzer Roland Wozniak aus Steinach/Thüringen, an Jens-Uwe Günzel und seinem Zaubermuseum am 15.10.2017
MEDION Digital Camera



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