Frohes Fest

OLYMPUS DIGITAL CAMERAWährend wir in unserem Kulturkreis Weihnachten feiern, geht in anderen Kulturen das Leben normal weiter. Zauberkunst ist international und völkerverbindend.
Der Blog Staunen sagt aus, um was es geht: Menschen in Erstaunen zu versetzten.

Staunen ist international. Wenn eine Münzen gekonnt verschwindet wird der Buschmann in Australien, das Kind in Marrakech oder das Publikum am Broadway die Augen aufreißen und dieses wunderbare Gefühl zu haben, etwas Wunderbares erlebt zu haben.
Nur Menschen mit einem guten Selbstbewusstsein  werden sich das eingestehen können.

Wir Zauberer haben dieses Gefühl oft verloren. Wir kennen viele Geheimnisse und wissen wie sie erzeugt werden. Den Grund sich für Zauberei zu interessieren geht nach und nach für uns verloren. Und so möchte ich bei dieser Gelegenheit den Zauberkünstlern danken, die mich im vergangenen Jahr zum Staunen gebracht haben. Ich kann sie hier gar nicht alle aufzählen. Aber es zeigt, dass Zauberkunst nicht stehen bleibt, sondern sich stetig weiterentwickelt.

Bei der Überschrift „Frohes Fest“ möchte ich aber auch an die Menschen denken die 2016 kein frohes Fest hatten. Viele gute Zauberfreunde sind gestorben oder krank. Manche leben in Ländern wo sie verfolgt werden, wo Krieg und Gewalt herrscht.
Es ist nicht selbstverständlich, dass es uns so gut geht.

Die Fachzeitschrift Aladin hat es für mich auf den Punkt gebracht. Zauberei ist mehr wie Technik und Spass. Wir Zauberer müssen auch über den Tellerrand blicken und uns mit kritischen Dingen beschäftigen.  Unser Verhalten jüdischen Zauberfreunden im 2. Weltkrieg, Charity Veranstaltungen für Menschen denen es nicht so gut geht, die Flüchtlingssituation aus Syrien waren Themen die den Leser des Magazins begleitet haben.
Gerade das Beispiel der Flüchtlinge aus Syrien hat manche vor den Kopf gestoßen.
Wenn die Kritiker nun Weihnachten vor der Krippe stehen und Weihnachtsstimmung sich breit macht, sollten wir daran denken, dass die Hl. Familie Flüchtlinge aus Syrien waren, die in Bethlehem keine Unterkunft fanden weil sie arm  und fremd waren.

Ich wünsche allen Lesern meines Zauberblogs ein schönes Fest und bedanke mich für das Interesse. 2017 wird sich hier einiges verändern. Gemäß dem Motto:
Das einzig Konstante im Leben ist die Veränderung!

Hanno



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2 replies

  1. Lieber Hanno,
    auch Dir und deiner Familie ein schönes Fest.
    Eines muss hier auch einmal gesagt werden:
    Ein sehr großes Dankeschön dafür dass du diese Seite betreibst. Der Staunen Blog ist eine der wenigen Seiten im Internet die ich regelmäßig lese. Ausgenommen den Aladin, der seit du ihn betreust auch wieder interessant geworden ist.(früher landete er meist ungelesen im Regal).
    Nochmal schöne Feiertage
    Pedro – Peter Schmidsberger

  2. Ich finde gerade die kritische Berichterstattung über „schwierige“ Themen bereichert den Aladin. Mir fehlt zwar der direkte Vergleich zu anderen Zauberzeitschriften, aber der ist meiner Meinung nach auch nicht notwendig. Ich möchte keine „Super-Illu der Zauberszene“. Ich lese ja auch nicht die BLÖD-Zeitung, sondern habe meine wenigen Abonnements bewusst gewählt.
    Ehrlich gesagt war ich schockiert, als ich in den Leserbriefen sah, dass es tatsächlich Menschen gibt, für die es ein Problem ist, dass man selbstverständlich kritisch über das Thema Kalanag und Nationalsozialismus berichtet. Das gehört doch untrennbar zusammen, das liegt doch in der Natur der Sache. Ich bin in der Schule noch in einen sowohl Geschichts- als auch Religionsunterricht genossen, der erfolgreich davor bewahrt hat, die Fehler der deutschen Vergangenheit z wiederholen, aber bei vielen jungen Leuten frage ich mich, was heute auf dem Lehrplan steht. Viele alte Leute hingegen machen mir Angst, wenn sie immer noch nicht dazugelernt haben.
    Ich bin froh, dass der Aladin, genauer gesagt Du Hanno als Chefredakteur, so unumstößlich Stellung bezieht und sich nicht beirren lässt. Ich denke, die allerallermeisten Leser schätzen das genauso. Dass man immer jemandem auf den Schlips tritt, ist normal – jedoch sehr schade, wenn es um solche politischen Themen geht, über die eigentlich Einigkeit herrschen sollte.

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