Vom Wert theoretischer Artikel in Fachzeitschriften

Als Redakteur der Zeitschrift Aladin beschäftige ich mich mit dem praktischen Nutzen, die der Leser aus der Lektüre der Fachzeitschrift hat. Sie ist letztendlich doch auch entscheidend, ob er eine Zeitung abonniert oder als theoretisch abtut.
Der Kölner Show-Taschendieb Pierre Castell hat mir dazu einen sehr interessanten Artikel geschrieben. Wie denken Sie darüber? Kommentieren Sie doch im Anschluss an den Artikel

Kann ein nur theoretischer Artikel in Fachzeitschriften völlig praxisnah sein?
Gastbeitrag von Pierre Castell – D

Jeder Zauberkünstler, der magische Zeitschriften bezieht, kennt den Namen „Andino“ (Dr. phil. Andreas Michel). Ich wage zu behaupten, dass kein anderer deutscher Zauberkünstler so viele Artikel geschrieben hat wie Andino (insbesondere in der „MW“). Allerdings möchte ich nicht verschweigen, dass mir seine Artikel oft zu theoretisch und lang waren. Das soll nicht bedeuten, dass sie der Praxis zu fern oder gar realitätsfremd sind. Nein, Andino weiß genau, was er schreibt. Ich gehöre nur nicht zu den Lesern, die alles bis ins kleinste Detail der Theorie und oft auch Philosophie lesen wollen. Denn zu viele theoretische Gedanken wären sonst bei mir eine Auftrittsbremse gewesen.

Als ich vor mittlerweile über 35 Jahren eines Tages zu wenig Auftritte hatte um davon leben zu können, gab es für mich nur zwei Wege: Ein solider privater Beruf oder der gewagte (vorübergehende) Schritt auf die Straße. Denn dort schien man – wie ich bei einem anderen Straßenzauberer sah – reichlich Geld verdienen zu können. Alle theoretischen und philosophischen Gedanken hätten (und hatten auch tatsächlich anfänglich) meinen Kopf verwirrt und den Start zur Straßenzauberei wohl nur blockiert.

Alles bis ins hinterste Detail achtunddreißigmal umdrehen und hinterfragen, war noch nie mein Ding. Das ist auch ein Grund, wieso ich einige Andino-Artikel lange Zeit nur überflog oder zeitweise gar nicht mehr las. Meine Devise war stets „Learning by doing („Lernen durch Handeln“).

Vor fünf Minuten entdeckte ich nun einen Artikel, der richtig gut ist und mich fesselte. In einer alten Ausgabe der „Circus-Zeitung“ von 1993. Titel des Artikels: „Circus und Zauberkunst – über die problematische Begegnung zweier Kunstformen“. Ich verschlang jedes Wort und stimme mit allen im Artikel genannten Argumente und Schilderungen überein und dachte im Stillen „Da hat jemand große Ahnung davon, was er schreibt“. Erst nach dem Lesen des Artikels sah ich dann ganz klein den Namen des Autors: Andino.

Nun glaube ich zu wissen, dass Andino kein Circus-Artist ist/war bzw. regelmäßig über einen längeren Zeitraum im „normalen“ Circus professionell aufgetreten ist. Und dennoch zeugt besagter Artikel über eine hervorragende Qualität und großem Fachwissen, das Andino im Artikel ausdrückt. Es gibt Artikel, die man als Zauberkünstler einfach gelesen haben sollte – dieser Artikel von Andino gehört für mich in jedem Fall dazu. Der Artikel ist sehr praxisnah und auf den Punkt getroffen. Bravo, Andino!

Mein Fazit: Zukünftig werde ich wohl mal wieder näher hinschauen, wenn ich den Namen Andino lese.

Pierre Castell



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  1. Hallo Timothy,

    ja, die Aufnahmen dieser Sendung sind wirklich gut. Aber sie können nur so gut wie die Vorführenden sein. Auch das beste Kamerateam kann aus einer schlechten Vorführung keine wirklich gute Darbietung zaubern.

    Ich schaute mir Deinen Act heute Morgen noch mindestens 10 Mal immer wieder an. Wer mich persönlich kennt, weiß, wie kritisch ich nicht nur mir selbst, sondern (leider) auch anderen gegenüber bin. Ich dachte, vielleicht finde ich einen Schwachpunkt der Nummer bzw. der Präsentation. Vergeblich!

    Im Gegenteil: Je öfter ich mir Deine Nummer anschaute, umso mehr stieg die ohnehin schon starke Begeisterung. Erstklassige Dramaturgie, beste Musik, Top-Präsentation. Und natürliche eine „Super-Technik“!

    Nervenkitzel, Charme und dezente Comedy – alles ist vorhanden. Deine Vorführung zeigt, dass es eben doch anders geht, als beim Vorführen von Illusionen stets den ewig gleichen „Habitus“ von Illusionisten auszustrahlen. Dein Wechsel zwischen ruhig und rasant, das gesamte Zusammenspiel mit Diamond und Dein ständiger ganz besonderer Augenkontakt mit dem Publikum – so muss es sein. Gerade Deine Art des Augenkontakts mit dem Publikum fällt positiv auf. Das was eigentlich selbstverständlich sein sollte, „vergessen“ so manche Kollegen immer wieder.

    Jede Sekunde ist bei Deiner Darbietung wohldurchdacht, umgesetzt und erstklassig präsentiert.

    Danke für diese tolle Nummer, so macht Zuschauen enormen Spaß – ich bin begeistert!

    • Lieber Pierre, 1000 Dank für Deine Kritik… also eher gesagt: Begeisterung. Hat mich sehr gefreut! Ich würde gern etwas zurückgeben an positiver Kritik; sagst Du Bescheid, wenn Deine Website fertig ist? Bin gespannt auf den Gentleman der Taschendiebe. Ich habe das ja auch hin und wieder versucht und war immer ganz stolz wenn ich mal ne Uhr geklaut habe. Das wars aber auch schon. Da fehlte mir dann die Chuzpe! Viele Grüße!! Timothy

      • Hallo Timothy.

        danke für Dein Interesse!

        Was meine Website angeht: Nicht weiter von Bedeutung. Wichtiger ist das, was auf der Bühne geboten wird. Ich kenne so unendlich viele Webseiten, die erstklassig gemacht sind. Man freut sich voller Erwartung auf die Show und ist dann – bitter enttäuscht.

        Wenn Du meine Darbietung (aber nur 100% Pickpocket, keine Zaubertricks) mal live sehen möchtest, dann melde Dich am besten privat per e-mail bei mir. Vielleicht bin ich demnächst in Deiner Nähe. Videos bei youtube etc. wird man nicht finden, dafür habe ich gesorgt (ich habe meine Gründe dafür).

        Um nochmal auf Deinen Act zurückzukommen:
        Das beste Paradebeispiel für eine hochwertige Nummer. Hoffentlich werde ich bald noch mehr von Dir sehen. Da ich seit über 20 Jahre keine Zauberkongresee mehr besuche, ist mir da wohl – was Dich betrifft – einiges Gute entgangen.

        Bis bald
        Pierre

  2. Hallo Timothy,

    toller Auftritt von Dir soeben auf TV 5 monde.

    Die beste Präsentation der Schwerter“kiste“, die ich je gesehen habe (und ich habe unzählige gesehen).

    SPITZENKLASSE!

  3. Der Gewinner des Borodin-Buchs steht fest:

    Gewonnen hat Jürgen Peter aus Österreich. Herzlichen Glückwunsch, Herr Peter!

    Wer sehen möchte, wie unser Gewinner ausschaut (obwohl ihn sicher viele u. a. von seinen interessanten Tagebuch-Berichten kennen), findet ein Foto (das Herr Peter freundlicherweise zur Verfügung stellte) auf meiner Homepage (www.gentleman-der-taschendiebe.de).

    Noch in dieser Woche werde ich hier auf Hannos Blog die nächste Gewinnaktion starten, bei der ich dann ein professionelles Händlerkunststück verlosen werde, das beim Händler aktuell 125.- Euro kostet.

    Schauen Sie in den nächsten Tagen hier einfach mal öfter im Blog nach und lassen Sie sich überraschen.

    Übrigens: Wenn Sie die „News“ abonnieren, werden Sie stets über alle Neuigkeiten informiert!

  4. Wie ich hörte, ist Timothy Trust am 8. Oktober 2016 (also kommenden Samstag) um 21.05 Uhr im franz. Fernsehen (TV 5) in der Sendung „Le Plus Grand Cabaret Du Monde“ zu sehen. Ich bin schon sehr gespannt, welche Darbietung er präsentieren wird…

  5. Nach mehrmaligen Lesen des Artikels ist mir nun doch noch ein Punkt aufgefallen, bei dem ich ein wenig anderer Meinung bin als Andino. Er schreibt: „Die Präsentation ist leider für die meisten Circusleute nur Beiwerk…!“ Weiter schreibt Andino: „Ich glaube tatsächlich, dass in dieser Geringschätzung ein ganz entscheidender Grund für die gegenwärtigen Probleme des Circus allgemein zu sehen sind, und die wirklich erfolgreichen Unternehmen zeigen immer wieder, dass sie gerade darauf sehr großen Wert legen.“

    Ich möchte den Begriff „Circus“ mal näher unter die Lupe nehmen. Für mich gibt´s da verschiedene Gruppierungen:

    1. Die ganz großen erfolgreichen Unternehmen, in Deutschland Roncalli, Flic-Flac, Krone.

    2. Die vielen deutschen Unternehmen in der zweiten Reihe, die ebenfalls noch recht gut und erfolgreich sind, aber nicht mehr in der ersten Liga mitspielen. Dazu gehören für mich Unternehmen wie Probst, Casselly, Charles Knie (nicht zu verwechseln mit dem Schweizer Nationalcircus Knie). Sie alle bringen ein gutes Circusprogramm und bieten ein faires Preis-Leistungsverhältnis.

    3. Unzählige kleine Familienunternehmen, in deren Programmen ausschließlich Familienmitglieder die Show präsentieren, also keine Fremdnummern engagiert werden. Hier darf oder sollte man keine zu hohen Ansprüche stellen, denn die Leistungen halten sich oft in Grenzen. Aber viele dieser kleinen Familien-Circusse geben sich große Mühe, ihrem Publikum eine – nach ihren Möglichkeiten – gute und abwechslungsreiche Show zu bieten.

    4. Die Abzocker. Möchtegern-Circus-Leute, die glauben, ein Zelt und ein paar mitgeführte Tiere berechtigen sie, sich „Circus“ zu nennen.

    Unternehmen wie „Cirque du Soleil“ machen Shows, wie sie mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Dieses „alles in eine Handlung/Geschichte einbinden“ (Themenshows), ist nicht mein Ding. Nur so am Rande: Die Artisten erhalten bei diesem Circus nur sehr kleine Gagen, und die Darbietungen sind so gestaltet, dass jeder von heute auf Morgen auswechselbar ist. In den Shows, bei denen sich die Artisten oft hinter Masken verstecken (müssen), kommen bis auf die technisch-körperliche Leistung die wahre Persönlichkeit des Artisten nicht zum Vorschein. Das ist beabsichtigt, niemand soll mit seiner eigenen Persönlichkeit/Ausstrahlung (positiv) auffallen bzw. herausragen.

    Ich liebe Circus mit einem guten Nummernprogramm. Also mit Darbietungen, bei denen der Vorführende neben seiner Top-Leistung auch mit seiner eigenen Präsentation glänzt. Die zu Beginn aufgeführten Punkte von Andino kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Und zwar aus folgendem Grund: Alle Artisten der Circusunternehmen, wie ich sie unter 1-3 aufführte, sind ECHTE Artisten, stammen alle aus Circusfamilien und sind in solchen mit dem Circus aufgewachsen. Sie haben aus meiner Sicht ALLE eine akzeptable Präsentation, eben weil sie seit Kindesbeinen in der Mange stehen und mit den Jahren so automatisch lernten, wie man sich in der Manege (oder auch auf der Bühne) bewegt. Sicher gibt es unter ihnen auch Personen, deren Präsentation angestaubt wirkt. Aber in der Regel können sie sich in der Manege bühnengerecht – pardon, manegengerecht – bewegen.

    Vor Jahren saß ich in einem Groß-Circus, zu dessen Show mich die Direktion eingeladen hatte. Man erwähnte, dass der Jongleur auch eine (neue) Illusionsnummer zeigen wird. Als dann der Jongleur in der ersten Programmhälfte mit der Illusionsshow auftrat, spürte ich innerhalb von Sekunden, dass er weiß, worauf es bei der Präsentation ankommt. Vollblut-Artist eben. Diese Art sich zu bewegen hat man nur, wenn man im Circus oder Varieté großgeworden ist. Artisten haben das wahrlich im Blut.

    Sicher ist eine Ballettausbildung sehr hilfreich, wenn es darum geht, sich bühnengerecht zu bewegen. Aber ich behaupte, dass es Menschen gibt, die es nie lernen. Eben weil sie es nicht im Blut haben.

    Ich kenne viele Zauberkünstler, die technisch gesehen eine gute Show zeigen. Aber sie können sich auf der Bühne nicht bewegen. Sie wirken wie Anfänger im Schülertheater. Meiner Meinung nach dürfte niemand auf die Bühne/Manege, wenn er sich dort nicht entsprechend bewegen kann. Ich finde es schrecklich, wenn Leuten, die im Showbusiness Geld verdienen möchten, sofort anzusehen ist, dass sie nichts auf einer Bühne bzw. Manege zu suchen haben.

    Meine Meinung ist, dass selbst Artisten aus kleinen Familiencircussen in der Regel eine bessere Präsentation haben, als viele Zauberkünstler, bei denen sogar der Laie innerhalb von Sekunden spürt, dass es sich bei dem Vorführenden (unabhängig von der Qualität der eigentlichen Nummer) um keinen echten Profi handelt.

    Auch bei den Artisten/Akrobaten gibt es seit vielen Jahren immer mehr Nachwuchs mit von den körperlichen Leistungen überzeugenden Act´s – die Präsentation der Darbietungen lässt aber zu wünschen übrig. Jeder spürt, dass dies keine „echten“ Show- oder Circusartisten sind.

    Wie Andino allerdings richtig schreibt, achten erfolgreiche Circusse bei ihren engagierten Artisten sehr auf die Präsentation. Hervorheben möchte ich hier den Circus Barum (den es leider nicht mehr gibt) sowie Sarrasani. Diese beiden Unternehmen gingen immer den Weg, bei Darbietungen gleicher Qualität stets die zu verpflichten, welche durch die Artisten besser präsentiert wurden (auch wenn das dann den Direktor oft mal 50% mehr Gage kostete). Für diese beiden Unternehmen zählte nicht die niedrigere Gage, sondern stets der bessere Eindruck, der beim Publikum hinterlassen wurde.

    Sarrasani – einst ein gefeierter großer wirklich erstklassiger Circus – ist ein Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn die Nachfahren ein Unternehmen zugrunde richten. Als ich mich ca. 1984 in München bei meinem Besuch mit Direktor Fritz Mey unterhielt, spürte ich sein Feingefühl bei der Auswahl von Artisten. Und er signalisierte, dass – wenn er eine Nummer unbedingt engagieren möchte – auch bereit ist, eine eigentlich zu hohe Gage zu akzeptieren. Sein Sohn Andre führt den Circus heute völlig anders, was Sarrasani aus meiner Sicht leider ins Verderben führte.

    Naja, es gäbe noch so viel zum Thema Präsentation zu berichten. Oft habe ich aber leider den Eindruck, dass es gewisse Zauberkünstler absolut nicht interessiert, wie man eine Bühne (oder Manege) mit seiner Persönlichkeit füllt.

    Vor etwa zwei Monaten sah ich einen jungen Zauberkünstler, dessen Tricks und Technik recht gut waren (jeder kennt ihn in der Zauberszene). Nur konnte er sich nicht präsentieren. Er war nicht mal in der Lage, eine bühnengerechte Verbeugung zu machen. Auch vom richtigen Stehen und Gehen auf der Bühne schien er noch nie etwas gehört zu haben. Bei dem anschließenden Gespräch, um das ER mich gebeten hatte, fragte er mich voll hoher Erwartungen (extrem selbstbewusst), ob mir seine Show gefallen hat. Ich fragte ihn, was er hören möchte. Die Wahrheit oder beschönigte Worte. „Natürlich die Wahrheit“ erwiderte er. Ich sagte ihm, dass die Nummer gut sei. Er strahlte. Dann fragte ich ihn, welche Gage er erhält. Er nannte sie mir (und sie stimmte). Ich schaute ihn an und sagte, dass er mit derselben Nummer (die tatsächlich recht gut ist) bei zukünftigen Engagements mindestens 30% höhere Gagen erhält und von besseren Häuser engagiert wird. „Wenn…“ sagte ich. „Wenn was?“ erwiderte er. „Wenn du die Grundregeln der Präsentation auf der Bühne lernst!“

    „Du hast doch gesehen, wie gut meine Show beim Publikum ankam, weshalb sollte ich dann meine Präsentation verändern?“

    Stolz wie ein Gockel schilderte er mir seine tollen Erfolge. Nun, er wollte also NICHT die Wahrheit hören. Da er sich im Gespräch immer mehr als Profilneurotiker outete, beschloss ich zu gehen. Er rief noch hinterher, wo er demnächst überall engagiert sei. Ich sagte im ruhigen Ton mit einem Lächeln im Gesicht: „Ich bin tief beeindruckt, wünsche Dir alles Gute!“

  6. Der Artikel von Andino liegt mir nun als PDF-Datei vor. Herzlichen Dank an Ronny, der mir unbekannterweise seine spontane Hilfe anbot und Wort gehalten hat.

    Wer den Artikel erhalten möchte, sagt mir bitte einfach kurz unter info@gentleman-der-taschendiebe.de kurz Bescheid;-)

  7. Vor einer Minute erhielt ich folgende E-Mail:
    ______________

    „Hallo Pierre,

    ich habe gerade gelesen, was du bzgl. deines eingescannten Artikels geschrieben hast.

    Ich weiß ja nicht, ob du für das Umwandeln in eine pdf eine spezielle Software benutzt, aber da ich solch eine besitze könnte ich dir anbieten, diesen umzuwandeln.

    Und nein ich möchte will nix der gleichen von dir haben. Das ist nur ein reiner Gefallen, weil ich ua damals als Alexander de Cova noch sein Forum hatte du sehr interessante Artikel darin verfasst hast.

    Gruß,
    Ronny S.“
    ______________

    Danke, Ronny!

    Toll, dass es noch solche hilfsbereiten Zauberfreunde gibt (seinen Nachnamen habe ich aus Datenschutzrechtlichen Gründen gekürzt).

    Morgen im Verlauf des Tages werde ich dann den Artikel als PDF von Ronny erhalten, so dass ich Andinos Artikel dann jedem Interessenten per Mail zusenden kann (so entfällt der kompliziertere Weg mit der Briefpost).

    Timothy, Du erhälst den Artikel selbstverständlich als Erster;-)

  8. Wie ich gestern Abend feststellte, ist es mir leider nicht möglich, den Artikel nach dem Einscannen in eine PDF-Datei umzuwandeln.

    Darum kann ich nur Folgendes anbieten: Wer sich für den Artikel von Andino interessiert, schickt mir bitte einfach einen frankierten Rückumschlag, der Artikel wird dann umgehend jedem Interessenten zugeschickt.

    Bei Interesse treten Sie bitte unter info@gentleman-der-taschendiebe.de mit mir in Kontakt!

  9. Hallo Timothy,

    ich habe Andino heute per Mail um Erlaubnis gebeten, seinen Artikel (2 Din-A-4-Seiten) an evtl. Interessenten per E-Mail schicken zu dürfen (müsste ihn dann nur noch einscannen und – wenn ich das technisch hinbekomme – in eine PDF Datei umwandeln) oder per Brief zu versenden (gegen einen frankierten Rückumschlag, Standartbrief).

    Sobald Andino mir sein Einverständnis gibt, werde ich dies hier bekanntgeben. Dann lasse ich jedem Interessenten den Artikel zukommen.

    • Hallo Pierre! Vielen Dank für das PDF! Wirklich ein schöner Artikel! Ich habe es auch mal im Zirkus einen Abend versucht (Zirkus Sarrasani) – und bin meines Erachtens gescheitert 🙂
      Ich würde es eigentlich auch gern nochmal versuchen aber leider haben die Zirkusse, die mir gefallen, ewig lange Spielzeiten und sind meist fernab der Zivilisation … siehe etwa Giffords Circus (Bericht auf meiner Website). Schade! Ich sage aber niemals nie. Die Romantik des echten Zirkus ist sicherlich kaum zu überbieten. Da produziert man Erinnerungen die man nie mehr vergisst…. und je älter man wird desto mehr erkennt man, dass es bei der Bewertung einer Zeit oft nicht auf den Augenblick sondern auf die rückblickende Perspektive ankommt!

      • Hallo Timothy,

        gern geschehen!

        Was lese ich da?
        „Ich habe es auch mal im Zirkus einen Abend versucht (Zirkus Sarrasani) – und bin meines Erachtens gescheitert!“

        Gescheitert?
        Na, das kann ich mir bei Dir kaum vorstellen. Was ich von Deiner Show halte, habe ich Dir bereits vor längerer Zeit am 20. Januar 2013 in Dein Gästebuch geschrieben.

        Ich weiß nicht, wie das Programm an dem Abend bei Sarrasani gestaltet war. Wenn Andre Sarrasani wie üblich auch mit seinen eigenen (mehreren) Illusions-Darbietungen aufgetreten ist, dann war vielleicht zu viel Zauberei im Programm. Oder die Nummer vor Dir zog alle runter im Circuszelt. Dir muss ich das nicht näher erklären. Es kann an vielen Umständen gelegen haben.

        Meiner Meinung nach würdest Du auch sehr gut in den Circus Roncalli passen.

  10. Hallo Pierre! Kann ich gut nachvollziehen; verkopfte Zauberkunst ist meist nicht besonders unterhaltsam. Es kommt meiner Meinung nach insgesamt mehr darauf an, dass man an seiner eigenen (Zauber-) Persönlichkeit arbeitet als an der Theorie der Zauberkunst; insofern ist es wichtiger, hin und wieder aus seiner Komfortzone herauszutreten und so zu reifen als sich übermäßig mit Lektüre zu beschäftigen. Da kommt es wie immer auf das richtige Verhältnis an. Den Artikel von Andino aus der Circus Zeitung würde ich allerdings gern lesen!

  11. Schreiberlinge haben gute Phasen und schlechte Phasen. Ich entscheide meist schon bei den ersten Sätzen, ob ich etwas lesen will oder nicht. Der Stil muss so sein, dass ich das Gefühl habe, „dabei zu sein“. So gibt es selbst von meinen Lieblingsautoren Bücher, die ich wirklich nicht lesen mag. Umgekehrt fesseln mich natürlich auch Bücher von Autoren, die ich sonst nie lesen würde. Keine Ahnung, ob mir dadurch etwas entgeht, aber ich habe mich einmal durch ein Buch gequält und immer wieder darauf gewartet, dass noch etwas einschneidendes passiert, was den Erfolg rechtfertigte. Es kam nix und sowas will ich nicht nochmal erleben. Dafür gibt es glücklicher Weise zu viele gute Texte, mit denen ich gerne meine Zeit verbringe. Um Deine Frage zu beantworten: Natürlich kann ein rein theoretischer Text in einer Fachzeitschrift praxisnah sein: Wenn er gut geschrieben ist! Weißt Du als Aladin-Leser aber doch auch, oder?

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