Wie der Mann meiner Lieblingscousine beinahe beim Zaubern getötet wurde …..

Martin UmbachIn den Adern meiner Familie fließt künstlerisches Blut. Zum einen gibt es da einen Namensvetter von mir, der ein bekannter Maler war.
Zum anderen hat meine Cousine einen Schauspieler geheiratet. Ok das ist fremdes Blut, aber auch mein malender Namensvetter starb ja auch kinderlos. Aber das muss ja nicht jeder wissen.

Trotzdem hat dieser Mann, nennen wir ihn beim Namen: Martin Umbach in meinen Zauberleben eine Rolle gespielt. Nicht nur dass er bei den verschiedensten Familienfesten meine Zauberkünste ertragen musste, er hat mir auch für ein Mentalprogramm das Intro besprochen. Damals noch auf eine Kassette, die leider inzwischen leider das zeitliche gesegnet hat. 😦
Das Intro war wohl das beste an meinem damaligen Programm, denn Martin Umbach hat eine ganz außergewöhnliche Stimme.
Sie ist so außergewöhnlich, dass er neben dem Schauspiel und dem Film auch ein beliebter Synchronsprecher geworden ist. Er leiht Schauspielern wie  George Cloony, Russel Crowe und vielen mehr seine Stimme in den deutschen Fassungen ihrer Filme.
Mit dieser Stimme hat er auch ein ganz außergewöhnliches Projekt gestartet, das er wie folgt beschreibt:

„Erhörte Wünsche“

Stell Dir vor, Du schnappst Dir das Buch mit Deinem Lieblingstext – das eine Gedicht von Paul Celan oder Ernst Jandl oder…, den einen Wahnsinnsdialog aus “Maria Stuart”, die eine Stelle aus Nietzsches “Ecce Homo”, die Kurzerzählung von Tschechov oder Kafka, die eine Stelle aus “American Psycho” oder “Elmentarteilchen”, die absurde Gebrauchsanleitung, das Poesiealbum Deiner Großmutter, Dein schönster Liebesbrief – oder was auch immer – , eilst damit abends ins Theater, oder wo es eben geschieht, findest dort andere Leute, die ebenfalls ihren Lieblingstext mitgebracht haben – und Martin Umbach, der auf der Bühne sitzt und Dein Buch in Empfang nimmt. Jetzt fängt er an zu lesen. Unvorbereitet. Erst kommt Rilke. Dann Heinz Erhard. Dann die Übersetzung eines Eminem-Songs. Dann eine Stelle aus der Bibel. Dann… Und dann kommt Dein Text. Wie Du ihn noch nie gehört hast. Wie Du ihn schon immer hören wolltest.
Und alles zusammen ergibt auf magische Weise einen Zusammenhang, der nur heute abend Gültigkeit hat, der wie Musik ist, wie Jazz und Madrigal und Arab-Pop. Ungeplant, nicht vorherzusehen und doch stimmig wie ein Traum.
Das ist “ERHÖRTE WÜNSCHE”.

Vielleicht habt ihr einmal das Vergnügen so einen Abend der „Magie der Sprache“ zu erleben. Termine findet ihr dann auf seiner Homepage und ich werde sie hier auch veröffentlichen.

Nun – um auf den Titel des Beitrags zurückgekommen – bringt ihn die Zauberkunst heute beinahe in´s Grab. Dies zumindestens im Film:
„Held, die zersägte Jungfrau“ die am 27.2.2014 um 19:25 im ZDF
ausgestrahlt wird.

Er spielt dort einen Zauberkünstler, der bei einer Unterwasserbefreiung a la Houdini fast getötet wird.

Hier der Link:
http://heldt.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/c6eaccc6-1691-44f4-9219-b6b010a8ece7/20271791?doDispatch=2

Link Wiki: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Umbach

Persönliche Homepage:
http://martinumbach.de

Copyright Fotografie des Künstlers: Bernd Brundert



Kategorien:Aktuelle Termine, TV

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2 replies

  1. Eventuell gibt es bei mir in meinem Fundus noch eine Kopie der Casette mit dem Intro vom Magieball 😉 muss mal schauen…

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